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Servermigration vom Fachmann

Migration

Obwohl der Support des Serverbetriebssystems 2008 R2 Standard erst am 14.01.2020 endet müssen Nutzer der Small Business Variante dieses Betriebssystems trotzdem schon vorher tätig werden. Schuld daran ist der im SBS enthaltende Exchange Server 2007. Dessen Support endet nämlich bereits am 11.04.2017. Ab diesem Datum ist der Exchange 2007 nicht mehr durch Sicherheitsupdates geschützt und sollte dringend durch eine Nachfolgelösung ersetzt werden.


Szenario: Sie nutzen Windows Small Business Server 2008 mit Exchange 2007

Hier wird es etwas komplizierter, da Microsoft den Small Business Server mit integriertem Exchange nicht weiter fortführt.
Die letzte Small Business Version mit integriertem Exchange war Windows Small Business Server 2011, die jedoch inzwischen auch eingestellt wurde.
Hier empfehlen wir in jedem Fall die Anschaffung neuer Hardware als Plattform für das neue System.

Migration nach Windows Server 2012

Nutzer des Windows Small Business Servers 2008 stehen hier vor dem Problem, dass kein integrierter Exchange mehr vorhanden ist.
Hierzu gibt es mehrere Lösungsansätze je nach vorhandenen Produkten:
Lösung 1 ohne eigenen Exchange Server bei aktueller Officesoftware:
Dies bietet die günstigste Variante für die Version mit Server 2012.
Hierbei wird Ihr Server 2008 mit allen Rollen in das neue Server 2012 migriert.
Ihr vorhandener Exchange 2007 wandert in die Cloud, in der dann pro Postfach abgerechnet wird.
Sie benötigen hierzu Office 365 Business Essentials und rechnen die dort geführten Postfächer monatlich ab.
Zur Zeit liegt der Preis bei 3,80 €/Monat im Jahresabonnement bzw. 4,60 €/Monat bei monatlicher Abrechnung.
Wenn Sie auf dem Server 2012 nur Standardanwendungen benötigen, so reicht hierfür ebenfalls die preiswerte Version Essentials.
Für den Betrieb benötigen Sie weder aufwändige Hardware noch User-CAL´s, allerdings ist das System beschränkt auf maximal 25 Benutzer und maximal 50 Geräte.
Weiterhin kann diese Variante des Betriebssystems nicht virtualisiert werden.
Die Verbindung zu Ihren Postfächern können Sie mit Ihren vorhandenen Outlook-Clients herstellen.
Sollte Ihre aktuelle Office-Software ebenfalls veraltet sein, so benötigen Sie
Lösung 2: ohne eigenen Exchange Server bei veralteter Office-Software:
Die Vorgehensweise ist hier prinzipiell dieselbe wie in der Lösung 1 bereits beschrieben, es gibt jedoch hier eine Abweichung
bezüglich der benötigten Office-Software:
Da Sie in diesem Fall sowohl neue Software benötigen als auch die Cloudservices nutzen benötigen Sie nicht das Paket Office 365 Business Essentials sondern das Paket Office 365 Business Premium. Hier werden die Cloudservices und die Software gebündelt, Sie erhalten alle Produkte der Professional Serie und ein Postfach, die Software darf pro Benutzer auf bis zu 5 Geräten installiert werden und Sie erhalten pro User 1 TB Speicherplatz in OneDrive. Dieses Paket kostet aktuell pro Nutzer monatlich 9,60 € im Jahresabonnement oder 11,50 € monatlich bei monatlicher Abrechnung.
Wie zuvor ist auch hier keinerlei aufwändige Serverhardware oder User-CAL´s nötig.
Das System wird physikalisch installiert, ein Virtualisierungsrecht besteht bei der Version Server 2012 Essentials nicht. 
Es gilt auch hier die Beschränkung auf 25 User und 50 Geräte.

Beide vorgenannten Lösungen sind auch in Umgebungen mit mehr als 25 Usern möglich. Allerdings benötigen Sie hierzu die Version Windows Server 2012 Standard.
Solange Sie nicht virtualisieren wollen, sind keine besonderen Anforderungen an die Hardware gestellt.
Es fallen jedoch höhere Kosten für das Betriebssystem an. Darüber hinaus benötigen Sie zusätzlich User-CAL´s für Ihre Benutzer.

Lösung 3: mit eigenem Exchange Server

Die Beste, aber leider auch teuerste Lösung.
Fangen wir an mit der Hardware.
Da man für dieses Szenario zwei Server betreiben soll, empfiehlt sich eine leistungsstarke Plattform, die auch den virtuellen Systemen flüssiges Arbeiten garantiert.
Schnelle Festplatten, ausreichend RAM-Speicher sowie ein oder 2 leistungsstarke CPU´s sind dringend angeraten.
Sie benötigen eine Lizenz Windows Server 2012 Standard.
Dieses wird einmal physikalisch auf der neuen Plattform installiert und die Hyper-V-Rolle aktiviert.
Darauf werden dann 2 virtuelle Server unter Server 2012 Standard installiert.
Auf einen der beiden zieht Ihr Domaincontroller mit allen Rollen um, der andere wird Plattform für den nun zu installierenden Exchange Server 2013.
Auf diesen wird nun Ihr vorhandener Exchange 2007 migriert.
Sie benötigen 1 Lizenz Windows Server 2012 Standard, 1 Lizenz Exchange Server 2013 und User CAL´s sowohl für den Domaincontroller als auch für Ihren Exchange Server.
Sollten auf Ihren Clients aktuelle Office-Produkte installiert sein, so können Sie danach mit Ihren Outlook-Clients direkt zu Ihrem neuen Exchange Server verbinden.
Ist dies nicht der Fall, so haben Sie die Wahl zwischen Einmalkauf von Office 2013 mit Outlook (also mindestens Home & Business) oder aber Sie nutzen Office 365 Business ohne Cloud-Services zum Preis von 8,80 € monatlich pro User im Jahresabonnement (alternativ 10,70 € bei monatlicher Zahlung).

Natürlich bieten wir Ihnen auch Lösungen mit Fail-over-Clustering an.
Hierzu empfehlen wir Cluster-in-a-Box (CiB) von Fujitsu.
Die Systeme enthält bereits eine vollständig vorkonfigurierte und vorinstallierte Hochverfügbarkeits-Umgebung für kleine und mittlere Unternehmen in nur einem Gehäuse. Diese Lösungen bieten ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis, das Aufwand und Risiko auf einem absoluten Minimum hält. Fujitsu Cluster-in-a-box ist eine optimale Kombination von Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten. Ein Cluster besteht aus zwei PRIMERGY Servern, einem zentralen Storage-Speicher und Netzwerkkomponenten in einem kompakten Gehäuse. Die Lösung greift auf die Hochverfügbarkeits-Funktionen von Windows Server 2012 zu, um hohe Qualität und gleichzeitig eine kostensparende Clustering Plattform zu ermöglichen. Falls einer der beiden Knoten ausfällt, werden die Services und Anwendungen sofort und automatisch auf dem anderen gestartet und sind somit schnellstmöglich wieder verfügbar.

Sprechen Sie uns an, wir haben für alle Fälle die passenden Lösungen.
Ihr zuständiger Anprechpartner:
Herr Fink, telefonisch erreichbar unter 02636 / 94 19 44 - 0
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Wir reparieren Server-, Desktop-, Notebook- und Storage-Produkte aller Hersteller in unserer hauseigenen Werkstatt oder bei Ihnen direkt vor Ort*.

Als Fujitsu Service Partner sind wir überdies autorisiert, alle Serviceleistungen für Sie kostenlos im Rahmen der Herstellergarantien zu erbringen.

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